Brexit – Umsatzsteuerliche Konsequenzen des Austritts aus der EU

 Das Abkommen zum Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der EU („Brexit“) ist am 1.2.2020 in Kraft getreten. Damit ist das Vereinigte Königreich formal aus der EU ausgeschieden. Für die Umsatzsteuer bedeutet dies, dass das Vereinigte Königreich aller Voraussicht nach ab dem 1.1.2021 im Verhältnis zur EU ein Drittland sein wird. Betroffene Unternehmen mit Geschäftsbeziehungen zum Vereinigten Königreich sollten daher trotz bestehender Übergangsregelung die anstehenden Änderungen auf der Eingangs- und Ausgangsseite sowohl für Lieferungen als auch Dienstleistungen prüfen.